Die Absackprämie - Abwrackprämie für Rucksäcke

Nach den ersten deutlichen Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise wurde im Januar 2009 der als "Abwrackprämie" bezeichnete Entsorgungsanreiz für Altautos eingeführt, siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Umweltprämie.



Dies führte schnell dazu, dass auch andere Branchen auf diesen Kaufanreiz setzten, so auch Hersteller und Händler von Rucksäcken und Schulranzen. Schnell wurde daraus auch das Wort "Absackprämie" kreiert.



Eastpak Absackprämie bei Festivalguide


[i]Tausche alt gegen neu - Dank Absackprämie bei Eastpak abkassieren
Aus alt mach neu: Dieses Jahr hat man bei den großen Festivals in Deutschland endlich die Chance, seinen alten Schulranzen, Jute- oder Rucksack zu entsorgen und dabei nebenbei direkt 25,- Euro für einen neuen Rucksack angerechnet zu bekommen. Der Tauschhandel ist denkbar einfach: alten Jute- oder Rucksack mit auf ein Festival nehmen und am Festivalguide-Stand vorbeischauen. Für euren alten Sack gibt´s dort nämlich beim Kauf eines der drei Eastpak Rucksack-Modelle: "Pinnacle", "Provider", "Getter" oder der Laptop-Umhängetasche "Pacer" 25,- Euro gutgeschrieben.

Unter www.festivalguide.de/absackpraemie gibt es nicht nur eine Liste mit allen Festivals bei denen die Tauschaktion von Eastpak und Festivalguide läuft, sondern man kann sich die Rucksack-Modelle auch nochmal ganz in Ruhe anschauen.[/i]

Eastpak Absackprämie im Fachhandel
Auch andere Händler boten die Absackprämie in dieser Form an.



Dies führte auch zu folgendem Artikel, der von der Beseitigung der eingetauschten Rucksäcke berichtet:


[i]Auch die Absackprämie ein voller Erfolg
Im vorangegangenen Jahr warben nicht nur Automobilhersteller mit der Abwrackprämie, sondern auch ein bekannter Hersteller von Rucksäcken: Wer beim Kauf eines neuen Rucksacks seine alte Tasche eintauschte, bekam 25 Euro Preisnachlass. Das kam nicht nur den Kunden zu Gute, sondern sorgte auch für Arbeit bei einem Verwertungsbetrieb in Kamen.
Ein bekannter Hersteller von Rucksäcken warb seit dem Sommer mit einer "Absackprämie" in Höhe von 2500 Cent, angelehnt an die Umweltprämie für Altfahrzeuge. Dieser Kaufanreiz schien Wirkung zu zeigen und so war ein mancher bereit, seinen alten Rucksack oder Tasche gegen einen Neuen einzutauschen. Wie viele es letztendlich waren wollte uns der Hersteller nicht verraten, ein Teil der Rucksäcke wurde aber unlängst bei einem Kamener Verwertungsbetrieb angeliefert. Dort war man froh, gleich zu Beginn des neuen Jahres mit der Arbeit beginnen zu können. Und so wurde am Freitag der große Schredder angeworfen und ein Rucksack nach dem anderen wanderte in den großen Trichter der Maschine. Die sich darin drehenden Walzen zerrissen den Rucksack im wahrsten Sinne des Wortes in kleine Stücke. Der ganze Vorgang passierte nahezu lautlos, nur der Antrieb der Maschine war zu hören.
"Stellen Sie sich vor, wie laut es ist, wenn wir Metall oder Holz zerkleinern. Da hat die Maschine manchmal richtig zu kämpfen", schwärmte Geschäftsführer Johann Maier. "Aber die Rucksäcke packt unsere Maschine mit links". Wieder wurden zwei Rucksäcke in den Trichter geworfen. Sie tanzten kurz auf der Walze, bis sie hineingezogen wurden und gleich darauf in winzigen Stücken unten aus der Maschine kamen.[/i]

Hier noch einmal die Bilder aus dem Artikel:



Abwrackprämie vor Ort
Auch bei örtlichen Schreibwarenhändlern konnten solche Prämienaktionen beobachtet werden. Diese betrafen dann meist das gesamte vorrätige Schulranzen- und Rucksacksortiment.


Meist gab es einen Gutschein in Höhe von 15 bis 25 Euro, der beim Kauf eines neuen Ranzens oder Rucksacks angerechnet wurde. Teilweise wurden die Gutscheine pauschal an Interessenten verteilt (z.B. auch beim Versandhandel), bei einigen Händlern vor Ort musste tatsächlich ein alter Ranzen oder Rucksack eingetauscht werden. Noch brauchbare Taschen wurden gesammelt und für Hilfsprojekte gespendet, unbrauchbare Ranzen im Müllbehälter entsorgt.



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